Gemeinde lebt vom Engagement – „Unsere Kirche wäre niemals so schön, gäbe es nicht die vielen fleißigen Hände“, freute sich Kirchenpfleger Ernst Bitzer beim traditionellen Neujahrsempfang der Pfarrei. Dass der Zusammenhalt in der Gemeinde Neuching „lebendig praktiziert wird, darüber freuten sich auch Pfarrer Angelo Kangoosa, Diakon Willibald Greinsberer, Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Max Wittmann und Bürgermeister Hans Peis. Oftmals seien es die kleinen Handlungen, der Öffentlichkeit völlig verborgen, die aber für praktizierende Nächstenliebe stehen. „Viele Dinge werden überhaupt ermöglicht, weil sich die Leute einbringen“, so Wittmann. Oft seien es die kleinen Dinge im Hintergrund, wie beispielsweise die fleißigen Mütter, die die Sternsinger einkleiden und zu ihren Einsätzen bringen.

„Ein Priester hat in einer leeren Kirche keinen Sinn“, stellte Angelo Kangoosa fest. In der Pfarrgemeinde Neuching sei dies Gott sei Dank nicht der Fall. „Ich danke euch allen und verspreche, mein Bestes zu tun im neuen Jahr“, sagte er. Aus Neuching nicht mehr wegzudenken ist auch Diakon Greinsberger.‘ Rund viermal in der Woche übernimmt er zudem den Bereitschaftsdienst in der Notfallseelsorge, will aber aus dieser Tätigkeit keinen großen Hehl machen.pfarrei_jan_2006

Auf ein friedvolles 2006 prosteten (v. l.) Kirchenpfleger Ernst Bitzer, Pfarrer Angelo Kangoosa, PGR-Chef Max Wittmann, Bürgermeister Hans Peis und Diakon Willibald Greinsberger. Foto: Oldach

Viele Hände, die zupacken können, werden auch heuer notwendig sein, um den Pfarrheim-Anbau zu bewerkstelligen. Bisher gibt es in dem Gebäude nur einen Gruppenraum, nun sollen ein Sitzungszimmer, Gruppenräume und eine Küche hinzukommen. „Ich hoffe, dass wir im Frühjahr starten können“, so Greinsberger. Rund 240 000 Euro werden an Kosten anfallen.

Revue passieren ließ Hans Peis die vielen Ereignisse im vergangenen Jahr.. „Damit dieses Leben in einer Gemeinde funktioniert, sind Einsatz und die Bereitschaft zur Mitarbeit von vielen Bürgern notwendig. Menschen, die nicht zuerst an sich, sondern an die Anderen denken und nicht lange fragen, sondern einfach anpacken, wo es notwendig ist, meinte der Rathauschef, der abschließend feststellte: „Ermutigung ist eine besonders wichtige Form christlicher Nächstenliebe.“