Neujahrsempfang 2016

Viel Arbeit im Seelsorgerteam und an den kirchlichen Gebäuden

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Gut lachen haben die Gläubigen des Pfarrverbandes Neuching-Ottenhofen. Die Arbeit nach dem Pfarrerwechsel hat sich gut eingespielt. FOTO: DO

Das vergangene Jahr im Pfarrverband Neuching-Ottenhofen stand im Zeichen eines Pfarrer-wechsels: Zum 1. Oktober löst er Bayer Pfarrer Dr. Franz Gasteiger ab. Zufriedene Worte gab es beim gestrigen Neujahrsempfang von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Max Wittmann über die Entwicklung. Mittlerweile habe sich die Arbeit gut eingespielt. „Die Herausforderung unserer Zeit ist, sich den ständigen Veränderungen der Zeit und aktiv der Verantwortung zu stellen“, ist Wittmann überzeugt.

An Arbeit mangelt es Bayer und seinem Seelsorgerteam nicht. Gemeinsam mit Neuching-Ottenhofen sind sie auch für den Pfarrverband Moosinning-Eichenried-Eicherloh zuständig. Um alle Messen koordinieren zu können, wurde ein neues Gottesdienstsystem erarbeitet. Gemeinsame Feste seien heuer ebenso geplant wie ein gemeinsamer Pfarrbrief in der Fastenzeit und eine Pfarrverbandswallfahrt im April nach Landshut.

„Meine Gedanken streifen die wohlwollenden Gespräche meiner neuen Gemeindemitglieder ebenso wie so manchen dankbaren Händedruck, manche Unsicherheit, die mir entgegenschlug wie eine Welle schäumenden Meerwassers, habe ich ebenso in meiner Erinnerung ins neue Jahr mitgenommen. Auf dass sich vieles einspielen und seine Bahnen gehen wird“, meinte Bayer.

Arbeit gibt es auch in und an den kirchlichen Gebäuden. Die Pfarrwohnung im Pfarrhaus Oberneuching wird zu Verwaltungsräumen für einen Kindergartenverbund umgebaut, berichtete Kirchenpfleger Georg Heidler. Zudem wird die Heizung im Gebäude erneuert. Nächstes Projekt in der Pfarrkirche St. Martin ist die Renovierung der Sakristei. In der Filialkirche St. Johannes Niederneuching stehen die Dachstuhl-sanierung und die Innenrenovierung des Gotteshauses an. Entsprechende Anträge sind beim Ordinariat schon 2013 gestellt worden, doch bisher hat sich noch nichts getan.

Bürgermeister Hans Peis plädierte für eine Schärfung des Bewusstseins „für das, was wir haben und was wir dafür tun müssen“. Er verwies auf die kommunalen Projekte, bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz und schnitt auch das Thema Flüchtlinge an. Man müsse sich gegenseitig mit Respekt begegnen, forderte der Rathauschef. Jedoch gelte es auch „für die Ankommenden, die Rechtsverordnung zu beachten“. Peis hofft, dass in der Gemeinde Flüchtlingsunterkünfte „für die uns zugeteilten Asylbewerber zur Verfügung gestellt werden. Denn sonst müssen wir sie im Sportheim oder im Feuerwehrhaus unterbringen.“

DANIELA OLDACH im Erdinger Anzeiger vom 11. Januar 2016Zur Foto-Galerie (Fotos: Miriam Matzinger)

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