Katholische Pfarrkirche St. Martin (Oberneuching)
Dreischiffiger Kirchenbau mit Chorflankenturm, im Kern spätromanisches Langhaus um 1200, Annakapelle 14./15. Jahrhundert, wurde im 15. Jahrhundert um den gotischen Chor und den Kirchturm ergänzt. 1765/66 erfolgte eine barocke Umgestaltung der zunächst aus dem Langhaus, dem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten und dem Chorflankenturm an der Nordwand des Chors bestehenden Kirche. 1966/7 um ein Schiff nach Süden erweitert; mit Kapelle, jetzt Kriegergedächtnisstätte, um 1800.
Auf der Deckenmalerei von 1765 im Innenraum des Langhauses ist die Himmelfahrt Mariens dargestellt, im Chor ist es Martin von Tours. Den Hochaltar hat um 1765 Matthias Fackler gebaut. Auf den seitlichen Durchgängen stehen die Skulpturen des Andreas und des Bartholomäus. Die Orgel wurde 2003 von Maximilian Offner gebaut.
(Quelle: wikipedia)
Innenansicht der Pfarrkirche St. Martin zeigt um 1960
noch die barocke Predigtkanzel und die kunstvollen
Seitenaltäre. Im Zuge der Renovierung und
Erweiterung von 1966 bis 1968 gingen sie leider
unwiederbringlich verloren.

Katholische Filialkirche St. Johannes der Täufer (Niederneuching)
Von weitem sichtbar prägt die Kirche das Ortsbild von Niederneuching. Die Vorgängerkirche wurde wegen Baufälligkeit abgebrochen. Vor der Renovierung von 1982 bis 1988zeigte sich der Turm noch mit spitzer Haube, hier aufgenommen um 1925.
Behutsamen Renovierungen ist es zu verdanken, dass in der Niederneuchinger Kirche St. Johann Altäre und Kanzel erhalten geblieben sind. Sehenswert sind die Figuren von Christian Jorhan am Hochaltar.

Die barocke Saalkirche wurde in der Zeit von 1690 bis 1693 nach einem Entwurf von Hans Kogler errichtet. Sie besteht aus dem Langhaus, dem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten und einem Vorbau an der Südwand des Langhauses. Die Sakristei an der Nordwand des Chors stammt vom spätgotischen Vorgängerbau wie auch die unteren quadratischen Geschosse des Fassadenturms im Westen. Die achteckigen Obergeschosse des mit einer Zwiebelhaube bedeckten Turms enthalten die Uhr und den Glockenstuhl.
Der Innenraum des Langhauses ist mit einem Kreuzgewölbe überspannt, der des Chors mit einem Tonnengewölbe.
Die Orgel wurde 1999 von Maximilian Offner gebaut. Sie hat 14 Register auf zwei Manualen und Pedal. Spiel- und Registertraktur sind mechanisch.
(Quellen: Wikipedia, Chronik von Neuching)
