St. Martin in Oberneuching – wichtige Daten
Jahr / Zeitraum | Ereignis |
um 1200 | spätromanischer Kern des Langhauses |
13. Jahrhundert | Erweiterungen des romanischen Bauwerks |
1343 | Stiftung der Annakapelle durch das Geschlecht der Neuchinger |
14./15. Jahrhundert | Annakapelle |
15. Jahrhundert | gotischer Chor und Veränderungen am Turm |
16. Jahrhundert | Anbau der Sakristei |
1629 | Rosenkranzbruderschaft |
um 1630 | Entstehung der Martinsgruppe |
1676 | überlieferter Kirchenbrand |
1730 | kanonische Errichtung der Rosenkranzbruderschaft |
1756–1766 | Barockisierung und Veränderungen |
1765 | Deckenmalereien |
um 1765 | Hochaltar |
1928 | Errichtung der Kriegergedächtniskapelle |
1947 | Guss von drei neuen Glocken |
3. Oktober 1948 | Weihe der neuen Glocken |
1965 | Untersuchung durch das Bayerische Landesdenkmalamt |
1966/67 | Erweiterung um ein südliches Seitenschiff |
1966–1968 | Renovierung und Neugestaltung |
5. Mai 1968 | Konsekration des neuen Volksaltars durch Kardinal Döpfner |
1967 | Rückkehr der Martinsgruppe |
1998–2001 | Renovierung und Wiedereinbau wiedergefundener Kunstwerke |
1999 | Beginn der Suche nach den verschollenen Seitenaltarbildern |
2003 | Bau bzw. Renovierung und Weihe der heutigen Orgel |
2016 | Firmung von 32 Jugendlichen in St. Martin |
2017 | Schenkung eines historischen Marienbildes |
2018 | Renovierung der Sakristei; Beitritt der Pfarrei zum Pfarrverband St. Anna Moosrain |
Quellen
Primär- und ortsgeschichtliche Quellen
- Johannes Liehr: Bericht über Kirche und kirchliches Leben in Neuching, Auszug aus der Festschrift zur 1200-Jahr-Feier „Synode Neuching“, 1975.
- Chronik der Pfarrei Neuching, Pfarrei Neuching.
- Archiv und Beiträge der Pfarrei Neuching, insbesondere zur Pfarrkirche St. Martin und zu den historischen Kunstwerken.
Denkmalpflegerische Quelle
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalliste Landkreis Erding, Gemeinde Neuching, Stand 30. Januar 2026, Denkmal-Nr. D-1-77-131-1.
Hinweis zur Quellenlage
Bei einzelnen historischen Angaben unterscheiden sich ältere Überlieferungen und die heutige denkmalpflegerische Bewertung. Dies betrifft insbesondere die Datierung der ältesten Bauphase. Die Chronik folgt deshalb bei der Beschreibung des erhaltenen Bauwerks der aktuellen Einordnung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege; abweichende ältere Überlieferungen werden dort berücksichtigt, wo sie für die Geschichte der Pfarrei von Bedeutung sind.
Anmerkung:
Der Bericht wurde mit Unterstützung von KI erstellt